Einsatzfahrzeuge in der Schweiz
 Einsatzfahrzeuge in der Schweiz

Pionierfahrzeug PIF der Stützpunktfeuerwehr Stans

Fahrgestell: Mercedes-Benz 1017 AF ("Neue Generation NG 73")
Aufbau: Geser
Baujahr: 1980

Laufbahn:

  • 1980 - 1998: Kanton Nidwalden Werkhoffeuerwehr Nidwalden
  • 1998 - 2015: Stützpunktfeuerwehr Stans

Bis 1998 existierte am Werkhof Nidwalden in Stans eine eigene Werkhoffeuerwehr. Diese wurde wie auch der Werkhof selbst durch den Kanton Nidwalden betrieben. Zuständig war die Werkhoffeuerwehr Nidwalden für alle Arten von Einsätzen auf der quer durch den Kanton Nidwalden verlaufenden Autobahn A2, der sogenannten Gotthard-Autobahn, sowie der davon abzweigenden Autobahn A8. Mit der Übernahme der Stützpunktaufgaben für den Kanton Nidwalden durch die Feuerwehr Stans im Jahr 1998 wurde die Werkhoffeuerwehr aufgelöst und ihr Fuhrpark an die neu entstandene Feuerwehr Stans, nunmehr eine Stützpunktfeuerwehr, übergeben.

Zum Zeitpunkt ihrer Auflösung im Jahr 1998 verfügte die Werkhoffeuerwehr Nidwalden über drei Einsatzfahrzeuge, welche von der Stützpunktfeuerwehr Stans übernommen wurden. Bei den drei Fahrzeugen handelte es sich um:

  • Ein Tanklöschfahrzeug auf Mercedes-Benz Frontlenker mit einem Aufbau von Ziegler
  • Ein Rüstfahrzeug auf Mercedes-Benz Unimog mit einem Aufbau von Robert Aebi aus dem Jahr 1981
  • Ein Pionierfahrzeug auf Mercedes-Benz 1017 AF mit einem Aufbau von Geser aus dem Jahr 1980

Nach nur drei Jahren in Diensten der Stützpunktfeuerwehr Stans wurde das Tanklöschfahrzeug bereits durch ein neues Fahrzeug ersetzt. Im Jahr 2008 wurde als zweites Werkhoffahrzeug das Unimog-Rüstfahrzeug ausgesondert und durch einen größeren Rüstwagen mit Kran ersetzt. Als letztes der drei Fahrzeuge der alten Werkhoffeuerwehr wurde 2015 das Pionierfahrzeug durch ein modernes Modulfahrzeug auf einem Mercedes-Benz Atego mit einem Aufbau von Walser ersetzt.

Das Pionierfahrzeug wurde 1980 von Geser auf einem Mercedes-Benz 1017 AF aufgebaut. Am Fahrzeugheck des markanten Geseraufbaus weist ein Aufkleber auf das im Feuerwehrsektor aktive Unternehmen Robert Aebi hin. Es ist jedoch nicht klar ob Robert Aebi für den Endausbau des Fahrzeuges verantwortlich war, einen Umbau am Fahrzeug durchgeführt hat oder ledliglich für die Auslieferung verantwortlich war. Das mit Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung beladene Pionierfahrzeug ist mit einer Vorbauseilwinde für Bergungsaufgaben ausgestattet.

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